• Kategorie: Pu'erh, Sheng
  • Herkunft: China, Lancang, Bangwai
  • Jahrgang: 2014
  • Form: Bingcha, 357g
  • Essence of Tea

(Original 28.05.2016)
Butterweich und würzig, fruchtig und leicht bitter-adstringent.
Bewertung: 5- oder 6-Sterne, Favorit

(Update 05.05.2017)
Der Tee wird mit jedem Jahr besser, die Adstringenz ist zurückgegangen und die Bitterkeit tritt etwas mehr in den Vordergrund – interessanterweise vor allem bei einem Ton-Porzellan Kännchen hat der Tee einen sehr intensiven Körper mit einer angenehmen Bitterkeit. Preis-Leistung absolut top!

(Update 19.11.2017)
Im Jianshui-Kännchen wirkt der Tee deutlich frischer als seine 3 Jahre vermuten lassen und die Bitterkeit tritt angenehm erfrischend in den Vordergrund ohne dass jedoch die Kraft und das Qi des Tees verloren geht.

(Update 14.01.2018)
Im Taiwan-Ton-Kännchen wirkt der Tee deutlich älter und schwerer als im Jianshui-Kännchen, die Bitterkeit wird fast komplett abgerundet, dafür dominiert eine mineralisch-fruchtige Süße wie bei Steinobst. Das Qi tritt macht sich schon beim ersten Schluck bemerkbar.

(Update 21.04.2018)
Das "Schiefer"-Kännchen hat einen sehr spannenden Einfluss auf den Tee: Es werden vor allem die Primärnoten verstärkt und bei einer hohen Dosierung vor allem auch die Bitterkeit. Die ist zwar auch in anderen Kännchen vorhanden und macht den Tee interessant, hier ist sie aber schon Bulang-artig stark – bei einer Blindverkostung wäre ich nie darauf gekommen, dass es sich um den Long Lan Xu handelt!

(Update 03.03.2019)
Im Bero-Kännchen und dem Rye-Schälchen hat der Tee einen ganz anderen Charakter als im Schiefer-Kännchen: Er erinnert mich stark an einen etwas herben Waldhonig - wie beim Taiwan-Ton-Kännchen wirkt der Tee hier älter, da die Primärnoten etwas abgeschliffen werden und weniger frisch, da Bitterkeit und Adstringenz ebenfalls in den Hintergrund treten (trotz "ordentlicher Dosierung). Dafür tritt vor allem die Süße in den Vordergrund, die sonst von der Bitterkeit im Zaum gehalten wird, zusammen mit einer etwas floral anmutenden schweren, weichen und lang anhaltender Textur. Bei einer Blindverkostung hätte ich deshalb eher auf Mansa als Bangwei getippt!

(Update 26.05.2019)
Im Shibo von Ferdinand zeigt sich der Tee von einer ungewohnt fruchtigen und zahmen Note - von der zuvor beschriebenen Bitterkeit ist nur noch ansatzweise etwas übrig, ohne dass der Tee jedoch flach wird, denn die sonst nur dezent vorhandenen fruchtigen Noten sind hier als prominente, Sauerkirsch-artige Note im Vordergrund vertreten, die mich etwas an den 2017er Jingdong erinnert (jedoch ohne die typische Yesheng-Note).

trockenes Blatt und Bing

erster Aufguss und nasses Blatt

späterer Aufguss

sehr viel späterer Aufguss

Update (05.05.2017): dritter Aufguss im Ton-Porzellan Kännchen

deutlich späterer Aufguss

Update (19.11.2017): erster Aufguss im Jianshui-Kännchen

späterer Aufguss

viel späterer Aufguss

Update (14.01.2018): erster Aufguss im Tainwan-Ton-Kännchen

späterer Aufguss

deutlich späterer Aufguss

viel späterer Aufguss

sehr viel späterer Aufguss

Details

Update (21.04.2018): erster Aufguss

späterer Aufguss

deutlich späterer Aufguss

viel späterer Aufguss

noch späterer Aufguss und noch immer nicht Schluss!

Update (03.03.2019): erster Aufguss

späterer Aufguss

deutlich späterer Aufguss

viel späterer Aufguss

Update (26.05.2019): erster Aufguss

zweiter Aufguss

dritter Aufguss

späterer Aufguss

deutlich späterer Aufguss

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