• Kategorie: Pu'erh, Sheng
  • Herkunft: China, Yunnan, nahe Bingdao
  • Jahrgang: 2018, Herbsternte
  • Form: Bingcha, 400g
  • Yunnan sourcing

Für mich die erste Yunnan-Sourcing Eigenproduktion, von der ich mir einen Bing gekauft habe (die Samples bisher konnten mich nicht wirklich überzeugen) und das dazu noch blind - Auslöser dafür war ein Blogpost von Matt indem der Tee sehr für sein Qi gelobt wurde. Da es wenige Tees gibt, die zugleich preiswert sind und ein ordentliches Qi haben (Beispiele hierfür sind der 2012er Baotang von EoT oder der 2015er Huazhu von prSK, wobei sich die Preise natürlich auf das Erscheinungsjahr beziehen), war mein Interesse geweckt und ich habe direkt zugeschlagen.
Zum Tee: Erfreulicherweise ein ordentlicher Herbsttee, der nicht einfach eindimensional samtig ist sondern durchaus interessante Geschmacksnoten bietet. Eine leicht salzige Süße, die etwas an salziges Karamell erinnert, und eine moosige, leicht florale Note, die Matt durchaus nicht unpassend als Umami bezeichnet werden von einer angenehmen Bitterkeit begleitet - jedoch wandelt sich der Tee nicht großartig und hat eine gewisse Gedämpftheit, hier zeigt sich eben doch, dass es sich um Herbsttee handelt. Das Qi ist für den Preis auf jeden Fall in Ordnung, ich würde sogar sagen überdurchschnittlich, und sammelt sich Naka-artig zwischen den Augen, was nicht unbedingt mein Favorit ist - allerdings auch nach mehreren Sessions (zumindest für mich) bei weitem nicht so intensiv wie von Matt beschrieben und wie bei den beiden zuvor genannten Tees. Dennoch: ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis!
Bewertung: 4-Sterne

trockenes Blatt und Bing

erster Aufguss

zweiter Aufguss

dritter Aufguss

späterer Aufguss

deutlich späterer Aufguss

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