• Kategorie: Pu'erh, Sheng
  • Herkunft: China, Yibang
  • Jahrgang: 2014
  • Form: Bingcha, 250g (nur Sample vorhanden)
  • Pu-erh.sk

Der erste Rareness-Tee von Peter, der leider nie in den Handel gekommen ist und wie einige seiner Nachfolger aus Yibang stammt. Dieser Tee jedoch hat eine einzigartige Brombeer-Note, die sich vor allem durch die schwere, süße und irgendwie "dunkle" Fruchtigkeit in den ersten Aufgüssen auszeichnet, die jedoch noch von vielen weiteren Facetten (z.b. herb und leicht sauer) begleitet wird - im Aroma des nassen Blattes sind die Brombeeren ebenfalls extrem präsent! Im Laufe der Aufgüsse geht die Fruchtigkeit dann etwas zurück, wird "heller" und es kommt eine dezent holzige leichte Bitterkeit und Schärfe hinzu - Brombeer-Geist? Sehr spannend an dem Tee ist auch das Qi - es ist (denke ich) das, was auf englischen Teeblogs oft als "spacy" bezeichnet wird und im Kontrast zum "stoner" Qi steht: Im Köper spüre ich eigentlich nicht viel wie z.B. beim Rareness 5 aber dafür tut sich im Kopf einiges - es fühlt sich fast so an, als ob dieser ohne Körper davonschweben möchte! Wie das bei Qi eben so ist, sind die Auswirkungen von vielen Faktoren abhängig - der Effekt war zwar heute deutlich vorhanden, bei der letzten Session mit dem Tee Ende Mai/Anfang Juni war er aber überwältigend "spaced out" war da die einzige mögliche Beschreibung!
Bewertung: 6-Sterne

trockenes Blatt

erster Aufguss

zweiter Aufguss

dritter Aufguss

späterer Aufguss - auf Grund der aktuellen Temperaturen habe ich mich dafür entschieden, die weiteren Aufgüsse aus einem kleinen Schälchen zu trinken, damit der Tee schneller abkühlen kann

deutlich späterer Aufguss

viel späterer Aufguss

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