- Kategorie: Pu'erh, Sheng
- Herkunft: China, Yunnan, Xishuangbanna, Mengla, Yiwu, Wangong
- Jahrgang: 2025
- Form: Bingcha, 250g (nur Sample vorhanden)
- Pu-erh.sk
Haha, well done: du hast meinen kleinen Spaß durchschaut ?
Ich hatte mich gestern mit einem Teefreund über verschiedene Konzepte, wie unterschiedlich man "guten Tee" verstehen kann unterhalten und unter anderem kam dabei der Punkt Beeinflussung auf. Einerseits durch vorgefasste Konzepte (z.B. "feuchte Lagerung generell gleich schlecht" o.ä.), durch entsprechende Labels (Preis, Hype, etc.) oder eben durch die Meinung anderer, sei es die Info im Shop oder Blog-Posts wie meine. Denn man muss klar sagen: was ich hier schreibe ist schlicht meine Meinung nach meinem Konzept, was für mich persönlich ein guter Tee (also sprich Sheng) ist - andere Menschen mögen das völlig anders sehen, da sie mit anderen Konzepten arbeiten, was auch vollkommen legitim ist und insbesondere bei einem "panteeistischen" Konsum sogar bestimmt zielführender, da andere Tee-Sorten wie z.B. Oolong deutlich komplexere Verarbeitungsschritte haben, welche sich anhand von Geschmack und Aroma objektiver betrachten lassen, als die mir so wichtigen Meta-Metriken wie Qi, Tiefe und Charakter (da die eine Bewertung im Tee stattfindet und die andere in mir). Und da die im Westen verfügbare Literatur im besten Fall oberflächlich ist und man hier im Gegensatz zu Asien nicht die Möglichkeit hat, bei einem Teelehrer zu lernen, der schon sein ganzes Leben Tee lebt, muss man sich eben viel durch autodidaktische Erfahrungen selbst erschließen - Irrtümer oder falsche Schlussfolgerungen sind hierbei unausweichlich (was man auch ganz gut an den Entwicklungen meiner Posts über die Jahre sehen kann, dass sich hier einiges verändert hat). Daher bleibt nur eins: immer offen bleiben, neues probieren, vermeintlich Bekanntes und gefasste Konzepte hinterfragen - man lernt nie aus (außer man entscheidet sich bewusst dagegen) und letztlich gilt Shi Kou Wei Zhen (????), trinke was dir gefällt! Aber nach dieser kleinen Ermahnung will ich natürlich trotzdem noch etwas zu dem Tee sagen (auch wenn das wichtigste bereits gesagt wurde): irgendwie ist das Sample zwischen die der Herbst-Tees gerutscht und daher deutlich später als die übrigen Frühjahrs-Tees dran, aber das hat ihm nicht geschadet. Der Tee glänzt durch eine schön viskose Textur und weiß mit einem Spiel zwischen Bitter und Süß auch auf der Geschmacksebene zu gefallen. Qi-technisch ist er (für mich) im vergleich zu den anderen des Jahrgangs eher dezenter und auf dem Level des Yiwu Zhangjiawan, wenn auch mit etwa mehr Tiefe daher trifft es "gut" ganz gut ?
Bewertung: 4- oder 5-Sterne
Ich hatte mich gestern mit einem Teefreund über verschiedene Konzepte, wie unterschiedlich man "guten Tee" verstehen kann unterhalten und unter anderem kam dabei der Punkt Beeinflussung auf. Einerseits durch vorgefasste Konzepte (z.B. "feuchte Lagerung generell gleich schlecht" o.ä.), durch entsprechende Labels (Preis, Hype, etc.) oder eben durch die Meinung anderer, sei es die Info im Shop oder Blog-Posts wie meine. Denn man muss klar sagen: was ich hier schreibe ist schlicht meine Meinung nach meinem Konzept, was für mich persönlich ein guter Tee (also sprich Sheng) ist - andere Menschen mögen das völlig anders sehen, da sie mit anderen Konzepten arbeiten, was auch vollkommen legitim ist und insbesondere bei einem "panteeistischen" Konsum sogar bestimmt zielführender, da andere Tee-Sorten wie z.B. Oolong deutlich komplexere Verarbeitungsschritte haben, welche sich anhand von Geschmack und Aroma objektiver betrachten lassen, als die mir so wichtigen Meta-Metriken wie Qi, Tiefe und Charakter (da die eine Bewertung im Tee stattfindet und die andere in mir). Und da die im Westen verfügbare Literatur im besten Fall oberflächlich ist und man hier im Gegensatz zu Asien nicht die Möglichkeit hat, bei einem Teelehrer zu lernen, der schon sein ganzes Leben Tee lebt, muss man sich eben viel durch autodidaktische Erfahrungen selbst erschließen - Irrtümer oder falsche Schlussfolgerungen sind hierbei unausweichlich (was man auch ganz gut an den Entwicklungen meiner Posts über die Jahre sehen kann, dass sich hier einiges verändert hat). Daher bleibt nur eins: immer offen bleiben, neues probieren, vermeintlich Bekanntes und gefasste Konzepte hinterfragen - man lernt nie aus (außer man entscheidet sich bewusst dagegen) und letztlich gilt Shi Kou Wei Zhen (????), trinke was dir gefällt! Aber nach dieser kleinen Ermahnung will ich natürlich trotzdem noch etwas zu dem Tee sagen (auch wenn das wichtigste bereits gesagt wurde): irgendwie ist das Sample zwischen die der Herbst-Tees gerutscht und daher deutlich später als die übrigen Frühjahrs-Tees dran, aber das hat ihm nicht geschadet. Der Tee glänzt durch eine schön viskose Textur und weiß mit einem Spiel zwischen Bitter und Süß auch auf der Geschmacksebene zu gefallen. Qi-technisch ist er (für mich) im vergleich zu den anderen des Jahrgangs eher dezenter und auf dem Level des Yiwu Zhangjiawan, wenn auch mit etwa mehr Tiefe daher trifft es "gut" ganz gut ?
Bewertung: 4- oder 5-Sterne
Pu'erh
China
Sheng
4-Sterne
5-Sterne
6-Sterne
pu-erh.sk
3-Sterne
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Die Kunst des Tees
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1-Stern
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Laos
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Bitterleaf Teas
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1998
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Mengku Rongshi
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Koyamaen
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Gu Dao Wen Cha Tea
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Ming Ding
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Baifuzangcang
Songpin Hao
Indien
1995
6FTM
Wistaria Tea House
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Indonesia
Chen Shun Hao
Bai Fu Xing
Hojo
Yuan Yuan Tang
Cha Gao
Tibet
Haiwan
Bao Hong Yinji
Atong Chen
Georgien
Nepal
1993
Ding Xing Hao
Teas We Like
1988
1985
Hong Tai Chang
Yiwu Mountain Tea



