• Kategorie: Pu'erh, Sheng
  • Herkunft: China, Yunnan, Yiwu, Mansa, Yi Shan Mo
  • Jahrgang: 2019
  • Form: Bingcha, 400g (nur Sample vorhanden)
  • Zheng Si Long (via Tea Encounter)

Den Tee hatte ich das letzte mal im Spätsommer 2019 zusammen mit einem Freund im Kännchen und war ziemlich enttäuscht - daher ist der Rest des Samples zunächst etwas in Vergessenheit geraten. Da ich kürzlich mal wieder den 2012er Yi Shan Mo von TU getrunken hab und er mir sehr gut gefallen hat, hatte ich Lust diesem hier nochmals eine Chance zu geben.
Der erste Aufguss startet unspektakulär etwas trüb mit einer unentschlossenen Bitterkeit und gewissen Adstringenz. Ab dem zweiten Aufguss klärt sich der Tee zwar auf und zeigt eine durchaus kräftige Textur, aber geschmacklich bleibt es bei grasigen Noten, Adstringenz und einer eher unangenehmen Bitterkeit (nicht wie ein guter Bulang sondern eher wie ein Factory Sheng) was zusammen mit der sonst typischen "ZSL-Klebrigkeit" (siehe die meisten anderen ZSL-Shengs) leider einen unangenehmen pelzigen Belag im Mund ergibt. Das ist auch das, was mich bei der ersten Session mit dem Tee schon so gestört hat - leider insgesamt eine ziemliche Enttäuschung, die nichts mit dem sehr schönen 2015er Yi Shan Mo von ZSL zu tun hat - einziger Pluspunkt ist die Textur.
Bewertung: 2-Sterne

trockenes Blatt

erster Aufguss

zweiter Aufguss

dritter Aufguss

späterer Aufguss

deutlich späterer Aufguss

noch späterer Aufguss

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