• Kategorie: Pu'erh, Sheng
  • Herkunft: China, Huazhu
  • Jahrgang: 2018
  • Form: Bingcha, 250g
  • pu-erh.sk

(Original 01.07.2018)
Zu Beginn in gleichem Maß nussig und fruchtig mit angenehmer Süße und subtiler Bitterkeit nimmt die Süße im Laufe der Aufgüsse einen Wildhonig-Charakter an, währen Fruchtigkeit und Nussigkeit abnehmen. Schöne, wenn auch nicht all zu schwere Textur und ein dezentes, blebendes Qi.
Bewertung: 5-Sterne

(Update 01.03.2020)
Im einfachen kleinen Shibo von Ferdinand zeigt sich der Tee nach knapp 1,5 Jahren von einer ganz anderen Seite: Die einzelnen geschmacklichen Facetten sind sehr subtil und gehen ineinander über - man kann kaum sagen, wo die Bitterkeit endet und wo die Nussigkeit beginnt - alles eher subtil und dezent, tief und "waldig". Im Vordergrund steht eher eine urige Derbheit, die vor allem zu Beginn eine sehr schöne leichte Rauchnote hat, wie wenn man am Waldrand von einem Sommergewitter überrascht wird, das das Lagerfeuer löscht während die Luft eine schwer-feuchte Textur annimmt, in der sich all die Düfte der blühenden Pflanzen, des Lagerfeuers und des feuchten Waldbodens mit Schweiß und Pisse (selbstverständlich nicht von einem selbst, sondern von einem vierbeinigen Begleiter) vermischen. Der Regen löscht den Lärm der Zivilisation, der Geist wird ruhig und das Herz wird weit. Keine nennenswerten Aromen, durch die sich der Tee besonders hervortut, kein exotischer Duft - bodenständig und bescheiden, genau wie der Shibo, in dem der Tee zubereitet wird, beringt mir der Tee doch mit seiner nur schwer in Worten zu fassenden Tiefe doch so viel mehr Freude, als z.B. der Tee von heute morgen - DAS ist, was ich in einem guten Sheng suche!
Bewertung: 6-Sterne, Favorit

trockenes Blatt

erster Aufguss

späterer Aufguss

deutlich späterer Aufguss

viel späterer Aufguss

noch späterer Aufguss

weiter im Gaiwan

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Update (01.03.2019): inzwischen auch mit ganzem Bing

erster Aufguss

zweiter Aufguss

dritter Aufguss

spätere Aufguss

deutlich späterer Aufguss

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