• Kategorie: Pu'erh, Sheng
  • Herkunft: China, Mansa, old Zhang Jia Wan Lao Zhai village
  • Jahrgang: 2019
  • Form: Bingcha, 250g
  • pu-erh.sk

Wie so mancher Tee von diesem Jahr ist auch dieser Mansa ein recht ungewöhnlicher - vielleicht sogar der ungewöhnlichste des Jahres, wenn man ihn mit den Mansas aus den vorherigen Jahren vergleicht: Während bei den meisten eine für Mansa typische Süße vorherrscht, die mit zunehmenden Jahren immer intensiver wird, dominiert dieses Jahr ganz klar eine bittere, fast schon scharfe Note die den sonst eher latent vorhandenen wilden Charakter eines Mansas stärker betont. Die Bitterkeit ist aber von einer anderen Sorte als bei einem Tee aus der Bulang-Region - sie ist von einer nussigen, leicht floralen Qualität, die mich an dichte Wälder nach einem Sommerregen denken lässt und mit zunehmenden Aufgüssen immer Süßer wird. Dieser etwas grobe Charakter erinnert mich etwas an den 2011er Mansa, der obwohl super-süß hat die Wildhonig-Note doch einen gewissen groben/wilden Charakter. Ich bin gespannt, wie sich der Tee entwickeln wird (wenn er denn so lange überlebt). Das Qi ist verglichen mit den anderen 2019ern etwas dezenter, dafür schön freimachend in der Brustregion!
Bewertung: 6-Sterne

trockenes Blatt und Bing

erster Aufguss

zweiter Aufguss

dritter Aufguss

späterer Aufguss

deutlich späterer Aufguss

viel späterer Aufguss

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